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Ausrichtung und Neigung: So viel Ertrag kostet ein ungünstiger Balkon

Nicht jeder Balkon zeigt nach Süden. Die gute Nachricht: Ost und West sind besser als ihr Ruf. Die Zahlen sind Mittelwerte aus 50 deutschen Städten für 800 Watt-Peak.

Ausrichtung20° flach35° schräg60° steil90° senkrecht
Süd811 kWh (96 %)843 kWh (100 %)802 kWh (95 %)601 kWh (71 %)
Südost779 kWh (92 %)798 kWh (95 %)749 kWh (89 %)564 kWh (67 %)
Südwest775 kWh (92 %)789 kWh (94 %)736 kWh (87 %)552 kWh (65 %)
Ost695 kWh (82 %)672 kWh (80 %)592 kWh (70 %)426 kWh (51 %)
West689 kWh (82 %)662 kWh (79 %)580 kWh (69 %)416 kWh (49 %)
Nord555 kWh (66 %)441 kWh (52 %)276 kWh (33 %)156 kWh (19 %)

In Klammern: Anteil am Ertrag der Vergleichsanlage (Süd, 35°).

Was die Tabelle zeigt

Zwei Module, zwei Richtungen

Hat dein Balkon eine Ecke, kannst du ein Modul nach Osten und eines nach Westen hängen. Der Jahresertrag ist etwas niedriger als bei reiner Südausrichtung, verteilt sich aber gleichmäßiger über den Tag. Das erhöht den Anteil, den du selbst verbrauchst.

Schatten zählt mehr als Grad

Alle Zahlen gelten für freie Module. Ein Geländer, das die untere Modulhälfte verdeckt, oder ein Baum im Süden kosten schnell mehr als eine ungünstige Himmelsrichtung. Beobachte vor dem Kauf einen sonnigen Tag lang, wann dein Balkon Sonne hat.

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